Mit Goethe in Sizilien oder Die Entdeckung des sizilianischen Goethe.pdf

Mit Goethe in Sizilien oder Die Entdeckung des sizilianischen Goethe PDF

Selbst die Literaturwissenschaft bleibt die Antwort auf diese Frage fast ausnahmslos schuldig. Merkwürdig, denn der im September 1786 vor den sich auftürmenden Weimarer Problemen nach Italien geflüchtete Werther-Dichter hat den 1½-monatigen Inselaufenthalt im April und Mai 1787 in seinem Reisetagebuch als „Schlüssel zu allem“, zu Italien und zu sich selbst bezeichnet.Diese obskure Lücke in Goethes Vita veranlasste den Autor, sich mit der „Italienischen Reise“ als Kompass in der Hand vor Ort auf eine Spurensuche zu begeben, die es ermöglichte, im Spiegel Goethes spezifischer Sizilienwahrnehmung den Goethe Siziliens zu entdecken, dessen insulare Wiedergeburt als Mensch und Dichter dem unterschätzten Inselaufenthalt die überragende Bedeutung gibt, die diesem als Höhe- und Wendepunkt in Goethes italienischer Lebensepoche zukommt und weit darüber hinaus nachwirkte.Goethe-Verehrer lernen einen noch unbekannten sizilianischen Goethe kennen und werden darüber hinaus zu Sizilienfreunden, Sizilienfreunde werden der abwechslungsreichen Natur und faszinierenden Kulturvielfalt Siziliens wiederbegegnen und in Goethe den Urvater ihrer italienischen Reiselust entdecken. Anders als bei Sachbuchtexten üblich, wird der Leser eingeladen, aktiv an einer spannenenden literarischen und kulturhistorischen Entdeckungsreise teilzunehmen, die jederzeit informativ, lebendig und aktuell ist.

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DATEIGRÖSSE 6.13 MB
ISBN 9783839175101
AUTOR Helmut J. Dahmer
DATEINAME Mit Goethe in Sizilien oder Die Entdeckung des sizilianischen Goethe.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 06/05/2020

Das Goethezeitportal: Neapel, Sizilien Goethe, obwohl seit seiner Kindheit auf die Zauber des Golfes vorbereitet, war doch, als das wunderbare Panorama vor seinen Blicken sich entrollte, wie berauscht. (Bielschowsky 1914, 398) Rom in der öden Campagna am schmalen Fluß kommt ihm jetzt gegen die freie Lage Neapels im fruchtbaren Gelände und am weiten Meere mit den duftigen Inseln wie ein altes übel placiertes Kloster vor.